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"Food for People"- Einrichtung in Dhading, Nepal.

Food for People Großküche Dhading Nepal
In den frühen Morgenstunden herrscht rege Betriebsamkeit in der FFP Einrichtung in dem kleinen Dorf Tasarpu, eingebettet in die zerklüfteten Berge bei Katmandu, Nepal. Mitarbeiter schicken sich an, 500 Schulkinder und 100 ältere, gebrechliche Menschen zu verköstigen. Seit über drei Jahren ist dies tägliche Routine in diesem Bergland, wo der Ackerbau für den Eigenbedarf kaum ausreichend Nahrung für neun Monate abwirft.
Die Küche, Speiseraum und die sanitären Einrichtungen sind blitzsauber. Das Personal, das im Dorf oder der neuen FFP Wohneinrichtung untergebracht ist, ist freundlich und offenherzig.
Hunger zu leiden gehört nun der Vergangenheit an, nachdem 2016 das FFP Programm auf umliegende Schulen erweitert wurde.
FFP wurde im Jahr 2009 in Zusammenarbeit mit der Premsagar Foundation Nepal (PFN) in Nepal eröffnet. Seitdem sah sich die örtliche Schule mit einem bedeutendem Zuwachs an Schülern konfrontiert, so dass in den letzten drei Jahren je eine neue Klasse eingerichtet werden musste, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Nach Ablauf des ersten Jahres berichtete der Grundschulrektor, dass der Schulbesuch von 40% auf 94 % angestiegen sei, die Bewerbungen sich mehr als verdoppelt hätten und die Abbruchquote weniger als 5 % ausmache.

Die Kinder müssen jetzt nicht mehr den ganzen Tag für ihre Nahrung arbeiten oder die Schule nach dem halben Schultag hungrig verlassen. Prem Raj Dhungel, Physikprofessor an der Trubhuvan Universität und Vizepräsident von PFN, beschreibt die Situation näher: "Kinder schwänzten die Schule, um ihren Eltern im Haushalt zu helfen", berichtet er. "Sie mussten lange Wege zurücklegen, mehrmals die Berge auf und ab, um Wasser zu holen, das Vieh zu hüten und auf ihre jüngeren Geschwister aufpassen. Es gab niemanden, der ihnen Frühstück machte – entweder gingen sie hungrig zur Schule oder gar nicht."

In Tasarpu liegt die Quote der bestandenen Schulabschlüsse mit dem nationalen SLC (School Leaving Certificate) bei 61 % im Vergleich zum Landesdurchschnitt von 47 %. Dies ist die zweitbeste in diesem Bezirk. (Die Bestehensquote einer anderen weiterführenden Schule im selben Bezirk, wo nur wenige Schüler zu FFP kommen, beträgt 24 %).

Kürzlich erhielten sieben Tasarpu-Schüler Stipendien, um ihre Ausbildung über die üblichen Klassen hinaus fortzusetzen. Dies verdanken sie den großzügigen Förderern von PFN. Premsagar hat den örtlichen Schulen auch zwei Computer gespendet und damit den Schülern zum ersten Mal Computer-Zugang ermöglicht.

Das Social Welfare Council (SWC), eine Regierungsbehörde, die die gemeinnützigen Organisationen in Nepal reguliert, erkannte Food for People als ein innovatives und "exemplarisches Modell" bei Alphabetisierungsprogrammen an.
Das SWC bestätigt: "nicht nur die Ausbildungsqualität hat sich verbessert, auch Hygienestandards sowohl in der Schule als auch daheim sind gestiegen. Die physische Infrastruktur, gegründet von TPRF, hat lokale Fähigkeiten und Arbeit mobilisiert. Dies und dazu der regelmäßige Einkauf von Gemüse zu marktüblichen Preisen hat merklich zur lokalen Wirtschaft beigetragen. Die Eltern haben neue landwirtschaftliche Fähigkeiten erworben und jetzt, wo ihre Kinder in der Schule sind, mehr Zeit, ihr Einkommen aufzubessern."

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